Verfahren der Weinbereitung

 

In den Weinkellern wird eine Probe der Trauben entnommen, um ihren Gesundheitszustand zu bewerten. Nach dem Wiegen und überprüfen des möglichen Alkoholgehalts mittels des Refraktometers (Instrument zur Bestimmung des Zuckergehalts der Traube) wird die Selektion der Trauben in Übereinstimmung mit der zu erzeugenden Weinsorte vorgenommen.Ab hier beginnt das delikate Weinbereitungsverfahren. Der aus der Presse erzeugte Most wird einer vollständigen oder teilweisen Gärung unterzogen, darauf folgt die Fortifizierung.

 

Das Verfahren der Fortifizierung bedeutet eine Unterbrechung des Gärungsprozesses durch den Zusatz von 96% Vol. Weingeist. Die Unterbrechung der Gärung richtet sich nach dem für den Wein angestrebten Süßegrad. Nach diesem Verfahren erlangt man vier Weintypen: trocken, halbtrocken, halbsüß und süß.

 

Nach Abschluss dieser Behandlung werden die Weine einem der folgenden Herstellungsverfahren unterzogen: «Estufagem» oder «Canteiro», zwei verschiedene Wärmebehandlungen.
 

Verfahren der weinbereitung

 

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