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Bruderschaft des Madeiraweins

 

1985 wurde die Bruderschaft des Madeiraweins mit Sitz im Madeirawein-Institut gegründet. Es handelt sich um eine Einrichtung, die sich als Kulturverband versteht und zum Ziel hat, den guten Namen des Madeiraweins weltweit bekannt zu machen.

 

Die Bruderschaft setzt sich aus folgenden Organen zusammen:

 

Die Kanzlei verwaltet und leitet die Aktivitäten der Bruderschaft, die Versammlung der Inspektoren, die Aufsichtsrat der Bruderschaft ist, und das Kapitel, die Generalversammlung der Bruderschaft.

 

Vorsitz bei der Versammlung des Kapitels hat der Oberkanzler, dem dieser Ehrentitel höchstes Prestige verleiht. Ihm obliegt es, nach dem Brauch und anderen Regeln der Bruderschaft neue Mitglieder in die Bruderschaft aufzunehmen. Immer wenn sich die Mitglieder offiziell versammeln, findet ein KAPITEL statt.

 

Die Tracht der Bruderschaft besteht aus folgendem:

 

Der Umhang, langes Stück aus Samt, tiefes Weinrot, das an den rubinfarbenen Malvasier aus Griechenland erinnert.

 

Der Hut aus schwarzem Samt mit Straußenfedern in verschiedenen Farben, die an die wohlhabende Edelmänner und Händler aus dem ersten Jahrhundert nach der Besiedlung Madeiras erinnern. Sie trugen insbesondere zur wirtschaftlichen Entwicklung der Insel bei, indem sie Weinreben aus fernen Ländern hier anbauten.

 

Die Tombuladeira ist ein Gefäß, das zum Anstoßen mit neuen Mitgliedern verwendet wird. Es handelt sich um einen kleinen, nicht sehr hohen Becher, normalerweise aus Zinn, dessen Boden bearbeitet ist, damit die Lichtreflexe im feinen Wein die Reinheit und Farbe der kostbaren Flüssigkeit bezeugen.