Geschichte des Madeiraweins


Die Insel Madeira wurde 1419 entdeckt. Von Anfang an wurden Flächen gerodet und mit Weizen, Wein und Zuckerrohr bepflanzt. Hier beginnt auch die Geschichte des Madeiraweines, der die Insel und ihre Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg begleiten wird. Geschichtliche Aufzeichnungen belegen, dass der Export des Madeiraweines bereits 25 Jahre nach dem Beginn der Kolonialisierung Realität war.


Weitere fünfhundert Jahre erlauben es eine Geschichte der Internationalisierung des Madeiraweines zu erzählen, die, je nach Lage der internationalen Konjunktur, entlang der verschiedensten Exportrouten verläuft. Neben den Exporten nach Europa lag zwischen dem 16. und 17. Jh. ein großer Schwerpunkt auf den Routen nach Indien und Amerika; ein Umstand, der im Falle Amerikas bis heute Bestand hat. Ab dem 19. Jh. begannen dann die großen Exporte nach Europa (England, Frankreich und Skandinavien) sowie Japan. Der gute Ruf und das große Ansehen dieses Weines lassen sich anhand unzähliger Ereignisse belegen, so z. B. die Unabhängigkeitsfeiern der USA im Jahre 1776, bei denen mit Madeirawein angestoßen wurde.
Viele Persönlichkeiten, darunter Staatsmänner und geradezu mythische Personen, ließen sich von diesem Wein begeistern, so z. B. die emblematischen Persönlichkeiten George Washington und Thomas Jefferson, die große Kenner des Madeiraweines waren. Und auch Winston Churchill, dem sich bei seinen Besuchen auf der Insel die Gelegenheit bot, den Wein kennen und schätzen zu lernen, gehörte zu diesen.
 

Geschichte des Madeiraweins